
Tag 1 – Ankunft in Halifax in Nova Scotia
Willkommen in Nova Scotia! Nach Ihrer Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren in die lebendige Hafenstadt Halifax. Schon bei einem ersten Spaziergang entlang der Waterfront spüren Sie die maritime Atmosphäre – historische Gebäude, kleine Cafés und der Blick auf den Atlantik sorgen für einen entspannten Start. Nutzen Sie den Tag, um anzukommen und sich auf die Reise einzustimmen. Besonders am Abend entfaltet die Promenade ihren Charme.
Sie übernachten in einem zentral gelegenen Hotel in Halifax, ideal für erste Erkundungen zu Fuß.
Tag 2 – Halifax und Peggy’s Cove
Tagesetappe ca. 80 km | etwa 1,5 Stunden
Heute entdecken Sie Halifax und die beeindruckende Atlantikküste. Ein Ausflug nach Peggy’s Cove führt Sie zu einem der bekanntesten Leuchttürme Kanadas. Die raue Küstenlandschaft und die glatt geschliffenen Granitfelsen bieten eindrucksvolle Fotomotive. Es gibt die Möglichkeit, sich ein Picknick zum Leuchtturm zu bestellen und somit richtig in Urlaubsstimmung zu kommen.
Zurück in Halifax lohnt sich ein Besuch der Zitadelle oder ein Bummel durch die Altstadt. Auch kleine Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein.
Sie übernachten erneut in einem zentral gelegenen Hotel in Halifax mit guter Ausgangslage.


Tag 3 – Fahrt nach North Sydney und Nachtfähre
Tagesetappe ca. 400 km | etwa 4,5 Stunden
Sie fahren entlang der Küste Richtung Norden nach North Sydney. Die Strecke führt durch Wälder, kleine Orte und bietet immer wieder Ausblicke auf den Atlantik. Die entspannte Fahrt ist ein angenehmer Einstieg in den Roadtrip. Am Abend gehen Sie an Bord der Fähre nach Neufundland. Die Überfahrt über Nacht hat ihren ganz eigenen Reiz und gehört bereits zum Erlebnis dieser Reise.
Sie übernachten an Bord der Fähre in einer Kabine und reisen bequem über Nacht weiter.
Tag 4 – Ankunft in Neufundland und Fahrt nach Gros Morne
Tagesetappe ca. 330 km | etwa 4 Stunden
Nach der Fährüberfahrt erreichen Sie Port-aux-Basques am Morgen, eine verschlafene kleine Siedlung. Vertreten Sie sich kurz die Beine und fahren Sie dann weiter zum Gros Morne Nationalpark. Die Landschaft wird rauer, ursprünglicher und deutlich spektakulärer. Unterwegs bieten sich immer wieder Stopps und kleine Umwege für kurze Spaziergänge oder Fotomotive an, zum Beispiel der Leuchtturm am „Cape Ray“. Für die Mittagspause empfehlen wir Ihnen einen Stopp in Corner Brook.
Sie übernachten in einem kleinen Hotel in Rocky Harbour, ideal gelegen für die Erkundungen im Nationalpark. Genießen Sie den Sonnenuntergang über dem St.-Lorenz-Golf.


Tag 5 – Gros Morne Nationalpark erleben
Heute erwartet Sie ein echtes Highlight Ihrer Reise: der Besuch des beeindruckenden Western Brook Pond im Herzen des Gros Morne Nationalparks. Nach einer kurzen Wanderung über Holzstege erreichen Sie den Fjord, der von steilen, bis zu 600 Meter hohen Felswänden umrahmt wird. Bei einer Bootstour gleiten Sie durch die stille, nahezu mystische Landschaft, vorbei an Wasserfällen, schroffen Klippen und unberührter Natur – ein unvergessliches Erlebnis, das die besondere Geologie Neufundlands eindrucksvoll erlebbar macht.
Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, den Nationalpark weiter auf eigene Faust zu erkunden. Unternehmen Sie eine Wanderung auf einem der zahlreichen Trails, entdecken Sie die kargen Tablelands oder genießen Sie einfach die weiten Ausblicke entlang der Küste. Auch ein Abstecher zu den bunten Häusern und kleinen Cafés in Rocky Harbour lohnt sich.
Tag 6 – Fahrt nach St. Anthony
Tagesetappe ca. 430 km | etwa 5 Stunden
Sie setzen Ihre Reise entlang der spektakulären Küste Neufundlands fort und fahren von Rocky Harbour Richtung Norden nach St. Anthony. Die Strecke gehört zu den schönsten Panoramastraßen der Insel: Immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke auf die raue Küstenlandschaft, kleine Fischerdörfer und – mit etwas Glück – erste Eisberge vor der Küste. Halten Sie auch Ausschau nach Wildtieren – Elche lassen sich hier mit etwas Glück besonders in den Morgen- oder Abendstunden beobachten.
Nördlich vom Gros Morne Nationalpark bietet sich der Ort Port au Choix für einen Stopp an, wo Sie archäologische Stätten und eine eindrucksvolle Küstenlinie erwarten. Etwas versteckt liegt sehr malerisch ein kleiner „Bootsfriedhof“, wo ausgediente Fischerboote sich selbst überlassen sind.
Am Nachmittag erreichen Sie St. Anthony, einen kleinen, geschichtsträchtigen Ort an der Nordspitze der Northern Peninsula. Sie übernachten in St. Anthony in einer landestypischen Unterkunft mit einfachem, aber authentischem Charakter.


Tag 7 – St. Anthony und L’Anse aux Meadows
Tagesetappe ca. 50 km | etwa 1 Stunde
Heute besuchen Sie eine der bedeutendsten historischen Stätten Nordamerikas: L’Anse aux Meadows, die einzige archäologisch gesicherte Wikingersiedlung auf dem Kontinent und UNESCO-Weltkulturerbe. Vor Ort erkunden Sie originalgetreu rekonstruierte Torfhäuser und erfahren mehr über die nordischen Entdecker, die um das Jahr 1000 hier an Land gingen. Im Besucherzentrum und durch anschauliche Darstellungen wird das Leben der damaligen Zeit lebendig vermittelt.
Im Anschluss haben Sie Zeit, die Umgebung von St. Anthony individuell zu erkunden. Unternehmen Sie beispielsweise einen Spaziergang entlang der Küste, besuchen Sie den Leuchtturm am Fishing Point oder genießen Sie die weiten Ausblicke auf den Atlantik. Je nach Jahreszeit lassen sich vor der Küste sogar Eisberge entdecken. Wir planen gerne eine Bootstour zu den Eisbergen für Sie ein.
Tag 8 – Überfahrt nach Labrador
Tagesetappe ca. 170 km | etwa 2,5 Stunden + Fähre
Ein besonderer Tapetenwechsel erwartet Sie mit der Überfahrt von Neufundland nach Labrador. Vom Hafen in St. Barbe setzen Sie mit der Fähre nach Blanc-Sablon über und lassen dabei die Küste Neufundlands langsam hinter sich. Die Überfahrt dauert etwa 1 Stunde 45 Minuten und führt Sie durch die oft raue, aber beeindruckende Küstenlandschaft der Strait of Belle Isle. Während der Fahrt können Sie an Deck frische Seeluft genießen und – mit etwas Glück – Wale oder treibende Eisberge beobachten. An Bord gibt es einfache Sitzbereiche sowie kleine Snackmöglichkeiten.
Nach der Ankunft in Blanc‑Sablon sind es nur wenige Fahrminuten bis nach L’Anse‑au‑Clair, Ihrem heutigen Etappenziel. Die Landschaft wirkt hier noch ursprünglicher und weiter als auf Neufundland – ein erster Eindruck der besonderen Atmosphäre Labradors. Falls noch Zeit bleibt, lohnt sich ein kurzer Spaziergang entlang der Küste oder durch den kleinen Ort, um die Ruhe und Abgeschiedenheit dieser Region auf sich wirken zu lassen.
Sie übernachten in L’Anse-au-Clair in einer einfachen Unterkunft in unmittelbarer Nähe zur Küste.


Tag 9 – Labradors Küste, Wale und Eisberge erkunden
Tagesetappe ca. 35 km | etwa 30 Minuten pro Strecke
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Red Bay, einem der bedeutendsten historischen Orte Labradors. Im 16. Jahrhundert befand sich hier eine der wichtigsten baskischen Walfangstationen Nordamerikas – heute zählt der Ort zum UNESCO‑Weltkulturerbe. Im Besucherzentrum erhalten Sie Einblick in die Geschichte der frühen Seefahrer. Besonders anschaulich sind die Ausstellungen mit originalen Funden und rekonstruierten Booten. Bei einem Spaziergang entlang der geschützten Bucht lässt sich gut nachempfinden, wie geschäftig es hier einst zuging.
Sie unternehmen eine spannende Bootstour, bei der Sie Ausschau nach Walen und Eisbergen halten. An Bord genießen Sie spektakuläre 360°‑Ausblicke, entweder vom offenen Deck oder der kleinen Flybridge, während informative Live‑Kommentare die Geschichte und Natur lebendig werden lassen. Für eine entspannte Atmosphäre sorgen Musik und die Möglichkeit, Getränke an Bord zu genießen.
Am Nachmittag kehren Sie nach L’Anse-au-Clair zurück. Wenn Sie mögen, machen Sie noch einen Fotostopp an der wilden Küste der Strait of Belle Isle.
Sie übernachten erneut in Ihrer gemütlichen Unterkunft in L’Anse-au-Clair.
Tag 10 – Entlang der Labrador-Küste nach Port Hope Simpson
Tagesetappe ca. 210 km | etwa 2,5 – 3 Stunden
Starten Sie zu einer der eindrucksvollsten Etappen Ihrer Reise. Sie folgen der Labrador-Küste durch eine weite, nahezu unberührte Landschaft, in der nur wenige Siedlungen liegen. Dichte Wälder, klare Seen und immer wieder Ausblicke auf das Meer begleiten Sie. Gerade die Abgeschiedenheit sorgt für ein besonderes Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Planen Sie ausreichend Pausen ein, um die Landschaft bewusst zu erleben und die Ruhe zu genießen. Diese Strecke ist weniger ein schneller Transfer, sondern vielmehr ein intensives Naturerlebnis.
Rund um Mary’s Harbour eröffnet sich die Möglichkeit eines kleinen Abstechers zum historischen Battle Harbour (optional), während sich entlang der Strecke zahlreiche ruhige Plätze für Fotostopps finden lassen.
Am Nachmittag erreichen Sie Port Hope Simpson, einen kleinen, abgelegenen Ort, der durch seine ruhige Lage und die Nähe zur unberührten Natur geprägt ist. Sie übernachten in einer einfachen, zweckmäßigen Unterkunft mitten in dieser abgelegenen Region.


Tag 11 – Rund um Port Hope Simpson
Heute haben Sie Zeit, die ursprüngliche Landschaft Labradors rund um Port Hope Simpson aktiv zu erkunden. Die Region ist geprägt von weitem borealem Wald, stillen Seen und einer rauen Küstenlinie – ideal für eine abwechslungsreiche Wanderung.
Unternehmen Sie eine Tour auf dem Alexis River Trail, der sich gut für eine halbtägige Wanderung eignet. Der Weg ist etwa 5 km lang (hin und zurück ca. 10 km) und führt Sie durch dichte Wälder bis zu ruhigen Fluss- und Seenlandschaften. Für die Strecke sollten Sie – je nach Tempo – ca. 4 Stunden gesamt einplanen. Unterwegs eröffnen sich schöne Ausblicke und mit etwas Glück entdecken Sie Elche oder zahlreiche Vogelarten.
Alternativ können Sie die Umgebung auf eigene Faust erkunden – etwa bei einem Spaziergang entlang der einsamen Küste oder auf den Schotterstraßen der Umgebung
Tag 12 – Weiterfahrt nach Happy Valley–Goose Bay
Tagesetappe ca. 410 km | etwa 6 Stunden
Sie setzen Ihre Reise durch das Innere Labradors fort. Die Strecke bleibt abgelegen und führt durch ausgedehnte Wälder sowie einsame Landschaften. Tankstellen und Versorgungsmöglichkeiten sind selten, daher lohnt sich eine gute Vorbereitung vor Abfahrt. Unterwegs begleiten Sie weite Ausblicke und das Gefühl echter Wildnis. Gegen Abend erreichen Sie Happy Valley–Goose Bay, das wichtigste Zentrum der Region und ein deutlicher Kontrast zu den vergangenen Tagen.
Sie übernachten in einem komfortablen Hotel in Goose Bay, das Ihnen nach den abgelegenen Etappen wieder mehr Annehmlichkeiten bietet.


Tag 13 – Goose Bay zur freien Verfügung
Dieser Tag dient bewusst der Erholung und gibt Ihnen Raum für eigene Entdeckungen und steht Ihnen zur freien Verfügung, um die Umgebung von Happy Valley–Goose Bay in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Die Region verbindet ursprüngliche Natur mit spannenden Einblicken in das Leben im Norden Labradors.
Für einen aktiven Start bietet sich ein Spaziergang oder eine Wanderung auf dem Birch Island Boardwalk Trail an (ca. 3 km, etwa 1 Stunde). Der gut angelegte Holzsteg führt durch feuchte Wald- und Moorlandschaften und eignet sich ideal, um die typische Vegetation der Region kennenzulernen.
Alternativ lohnt sich ein Ausflug entlang des Churchill River, wo Sie bei einer längeren Wanderung immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser genießen. Wer es etwas abwechslungsreicher mag, besucht das Labrador Interpretation Centre, das spannende Einblicke in Natur, Geschichte und indigene Kultur vermittelt.
Tag 14 – Trans-Labrador Highway Richtung Labrador City bis nach Churchill Falls
Tagesetappe ca. 290 km | etwa 5 Stunden
Heute fahren Sie einen der bekanntesten Abschnitte der Reise: den Trans-Labrador Highway. Die Strecke ist lang und fordert Konzentration, belohnt Sie jedoch mit eindrucksvollen Landschaften aus Wäldern, Flüssen und offenen Ebenen. Die Weite und Abgeschiedenheit machen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Unterwegs gibt es kaum Siedlungen oder Infrastruktur, weshalb die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht. Halten Sie immer wieder Ausschau nach Wildtieren wie Elchen oder Karibus – Sichtungen sind in dieser Region keine Seltenheit. Am Nachmittag erreichen Sie Churchill Falls, einen kleinen Ort, der vor allem durch sein gewaltiges Wasserkraftwerk bekannt ist – eines der größten unterirdischen Kraftwerke Nordamerikas.
Sie übernachten in einem einfachen, funktionalen Hotel in Churchill Falls, das sich inmitten dieser abgelegenen Region befindet und einen angenehmen Rückzugsort nach der Fahrt durch die Wildnis bietet.


Tag 15 – Weiterfahrt nach Labrador-City
Tagesetappe ca. 240 km | etwa 3–3,5 Stunden
Die Route führt Sie weiter westwärts über den Trans‑Labrador Highway durch die Weite des Nordens. Die Landschaft bleibt geprägt von dichten Wäldern, felsigen Hügeln und zahlreichen Seen, wirkt jedoch zunehmend offener und rauer. Die Strecke ist gut ausgebaut und lässt sich angenehm fahren, sodass Sie die Umgebung bewusst genießen können.
Am Nachmittag erreichen Sie Labrador City, das wirtschaftliche Zentrum der Region. Der Ort steht im Kontrast zu den vergangenen Tagen: Nach viel Einsamkeit treffen Sie hier wieder auf Infrastruktur, Geschäfte und Industrie. Wenn Sie mögen, unternehmen Sie noch einen kleinen Spaziergang oder gewinnen im örtlichen Museum Einblicke in die Bergbaugeschichte der Region. Übrigens stammt die berühmte Hunderasse gar nicht direkt aus Labrador, sondern von der Atlantikküste Neufundlands. Trotzdem begegnen Ihnen bestimmt einige der hübschen Tiere auf der Reise.
Sie übernachten in einem komfortablen Hotel in Labrador City, das durch seine zentrale Lage und den angenehmen Komfort einen guten Ausklang nach den Tagen in der Wildnis bietet.
Tag 16 – Von Labrador nach Quebec (Monts Groulx)
Tagesetappe ca. 240 km | etwa 3–3,5 Stunden
Die Reise führt Sie weiter westwärts über den Trans‑Labrador Highway bis an die Grenze zur Provinz Québec. Die Landschaft verändert sich dabei spürbar: Dichte Wälder weichen zunehmend einer kargeren, teils felsigen Umgebung mit weiten Ebenen und klaren Seen. Die Strecke ist gut ausgebaut und lässt sich entspannt fahren.
Nach dem Grenzübertritt erreichen Sie den abgelegenen Außenposten Station Uapishka, idyllisch gelegen am Fuße der Groulx Mountains. Nutzen Sie den Nachmittag für einen Spaziergang in der Umgebung oder entdecken Sie die beeindruckenden Berglandschaften, die diese Region so besonders machen.
Sie übernachten in der Station Uapishka, einer einfachen, naturnahen Unterkunft in spektakulärer Lage, die vor allem durch ihre Abgeschiedenheit und die unmittelbare Nähe zur unberührten Wildnis beeindruckt. Die Station ist Basislager für Outdoor‑Abenteuer in den nördlichen Québec‑Wildnisgebieten und ist ein idealer Ort, um zur Ruhe zu kommen und die Natur intensiv zu erleben.


Tag 17 – Weiterfahrt nach Baie-Comeau
Tagesetappe ca. 210 km | etwa 3–4 Stunden
Die heutige Strecke führt Sie weiter durch die beeindruckende Wildnis Nord‑Québecs in Richtung Süden. Von der abgelegenen Station Uapishka aus folgen Sie einer einsamen Straße, die sich durch weite Waldlandschaften, vorbei an klaren Seen und entlang sanfter Hügel zieht.
Mit der Annäherung an die Küste verändert sich die Landschaft allmählich: Die Natur wird etwas zugänglicher, die ersten Siedlungen tauchen auf und schließlich erreichen Sie Baie‑Comeau am Sankt‑Lorenz‑Strom. Nutzen Sie den restlichen Tag für einen Spaziergang entlang der Promenade oder genießen Sie den Blick auf den mächtigen Fluss, der hier bereits beeindruckende Ausmaße annimmt.
Sie übernachten in einem Hotel in der Nähe des Stroms.
Tag 18 – Fahrt nach Tadoussac
Tagesetappe ca. 210 km | etwa 3 Stunden
Sie folgen dem Sankt-Lorenz-Strom nach Tadoussac. Die Strecke ist deutlich entspannter und bietet schöne Ausblicke auf den Fluss. Tadoussac gilt als einer der besten Orte in Kanada zur Walbeobachtung. Schon die Ankunft am Fjord ist eindrucksvoll. Am Nachmittag lohnt sich eine optionale Bootstour, um Wale in freier Wildbahn zu beobachten.
Sie übernachten in einer charmanten Unterkunft in Tadoussac, meist in fußläufiger Entfernung zum Wasser.


Tag 19 – Wale im St.-Lorenz-Strom
Tadoussac zählt zu den besten Orten Nordamerikas, um Wale in freier Wildbahn zu beobachten, daher ist diese Tour bereits für Sie gebucht. Sie fahren mit einem Zodiac auf das kühle Wasser des Stroms, dorthin, wo sich Salz- und Süßwasser vermischen und ideale Bedingungen für Meerestiere schaffen. Mit etwas Glück entdecken Sie verschiedene Walarten wie Belugas, Minkwale oder sogar mächtige Finn- und Blauwale. Begleitet wird die Tour von erfahrenen Guides, die Ihnen spannende Informationen zur Tierwelt und zum einzigartigen Ökosystem dieser Region vermitteln. Die Fahrt selbst ist bereits ein Erlebnis: steile Küsten, weite Wasserflächen und die frische Brise machen die Tour unvergesslich.
Nach der Tour lohnt sich ein Spaziergang durch das charmante Dorf Tadoussac oder hinauf zur Kapelle auf der Düne, von der sich ein schöner Blick auf die Bucht bietet. Besonders empfehlenswert ist auch der Sentier de la Pointe‑de‑l’Islet, ein kurzer Küstenpfad (ca. 1,5 km, etwa 45 Minuten), auf dem Sie mit etwas Glück weitere Wale direkt vom Ufer aus beobachten können. Alternativ genießen Sie die Atmosphäre am Sandstrand von Tadoussac oder lassen den Tag entspannt mit Blick auf den mächtigen Strom ausklingen.
Tag 20 – Weiterfahrt nach Québec City
Tagesetappe ca. 220 km | etwa 3 Stunden
Sie fahren entlang des Sankt-Lorenz-Stroms nach Québec City. Die historische Stadt beeindruckt mit ihrer gut erhaltenen Altstadt und ihrem französischen Flair. Nach Ihrer Ankunft lohnt sich ein erster Spaziergang durch die Gassen oder entlang der Stadtmauer.
Sie übernachten in einem zentral gelegenen Hotel in Québec City in unmittelbarer Nähe zur Altstadt.


Tag 21 – Fahrt nach Montréal
Tagesetappe ca. 260 km | etwa 3 Stunden
Die Reise führt Sie weiter entlang des Sankt‑Lorenz‑Stroms in Richtung Montréal. Die Strecke ist angenehm zu fahren und verläuft durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit kleinen Orten, landwirtschaftlich geprägten Regionen und immer wieder schönen Ausblicken auf den Fluss. Nach den vergangenen Tagen in der Natur wirkt dieser Abschnitt lebendiger und dichter besiedelt – ein sanfter Übergang zurück in das urbane Leben Kanadas.
Am Nachmittag erreichen Sie Montréal – eine pulsierende Metropole, die europäisches Flair mit nordamerikanischer Lebensart verbindet. Nutzen Sie die ersten Stunden für einen Spaziergang durch die Altstadt Vieux‑Montréal oder entlang des Hafens, wo historische Gebäude auf moderne Architektur treffen.
Sie übernachten in einem stilvollen Hotel in Montréal, meist zentral gelegen, sodass Sie die Stadt bequem zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden können.
Tag 22 – Montréal mit dem Fahrrad erkunden
Eine geführte Fahrradtour bietet Ihnen heute die perfekte Möglichkeit, Montréal aktiv kennenzulernen. Die Stadt begeistert mit ihrer Mischung aus französischem Flair und nordamerikanischer Dynamik – ein spannender Kontrast, den Sie unterwegs immer wieder erleben. Ihre Tour führt Sie vom historischen Alten Hafen über das lebendige Lateinische Viertel bis hin zum kreativen Plateau. Im La Fontaine Park genießen Sie grüne Ruheoasen, während der Mont‑Royal Park mit seiner beeindruckenden Kulisse begeistert. Auch der Campus der McGill University sowie das geschäftige Zentrum geben Ihnen einen Einblick in die Vielseitigkeit Montréals.
Den restlichen Tag gestalten Sie ganz nach Ihren Vorstellungen. Spazieren Sie durch Vieux‑Montréal, kehren Sie in eines der zahlreichen Cafés ein oder lassen Sie die Atmosphäre entlang des alten Hafens auf sich wirken. Kulinarisch sollten Sie unbedingt eine typische Poutine probieren – ein klassisches Québecer Gericht aus knusprigen Pommes, frischem Käse und herzhafter Soße.


Tag 21-22 – Heimreise ab Montréal
Heute endet Ihre Atlantikküste, Neufundland und Labrador Rundreise. Je nach Abflugzeit bleibt Ihnen noch etwas Zeit zum Shoppen. Planen Sie einen zeitlichen Puffer für den Weg zum Flughafen. Während der Rush-Hour kann die Fahrt statt 30 Minuten auch mal 1,5 Stunden dauern. Sie können den Mietwagen auch nach Ankunft in Montréal zurückgeben, das spart Parkkosten, jedoch benötigen Sie dann ein Taxi zum Flughafen. Lassen Sie uns das bei der Planung der Reise einfach wissen.
Sie möchten die Reise noch etwas verlängern? Dann schauen Sie sich doch unsere anderen Bausteine in der Region an.
Häufig gestellte Fragen zum Anfrageprozess bei erlebe (FAQ)
Kann ich diese Rundreise anpassen?
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Wie funktioniert erlebe und was macht eine Reise mit uns besonders?
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Lassen Sie sich alternativ von unseren Rundreisen inspirieren, bei denen wir ausgewählte Reisebausteine bereits zu einer sinnvollen Route kombiniert haben. Diese Reisen können ebenfalls auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse angepasst und um weitere Orte oder Aktivitäten ergänzt werden.
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