Gerne können Sie unsere Rundreise durch Spanien individuell nach Ihren Vorstellungen anpassen.

Tag 1 – Zwischen zwei Welten in Granada
Reisezeit ca. 1,5 Stunden, 135 km
¡Bienvenidos in Andalusien! Sobald Sie aus dem Flugzeug steigen und Ihren Mietwagen übernehmen, beginnt Ihr Familienurlaub. Die Koffer kommen in den Kofferraum, die Kinder auf die Rückbank und schon geht es zur ersten Station. Von Málaga fahren Sie in etwa eineinhalb Stunden zu einem stimmungsvollen Cortijo etwas außerhalb von Granada. Dieses ländliche Haus, umgeben von Ruhe und Natur, ist in den kommenden drei Nächten Ihr Ausgangspunkt.
Während Sie die Koffer auspacken, können es die Kinder meist kaum erwarten, in den Swimmingpool zu springen. Hier bestimmen Sie selbst das Tempo: Entspannen Sie am Swimmingpool oder unternehmen Sie einen Ausflug in die Stadt. Das historische Zentrum von Granada liegt nur etwa 15 Fahrminuten entfernt.
Granada begeistert mit schmalen Gassen, farbenfrohen Marktständen voller Gewürze und Ausblicken auf die Gipfel der Sierra Nevada. Wir entschieden uns dafür, den ersten Tag entspannt zu beginnen und den Cortijo, den Swimmingpool und ein gemütliches Abendessen zu genießen. In den kommenden Tagen haben Sie ausreichend Zeit, diese besondere Stadt weiterzuentdecken.
Tag 2 – Entdeckungstour durch die Alhambra
Heute steht eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Andalusiens auf dem Programm: die Alhambra. Für Kinder fühlt es sich häufig so an, als würden sie ein echtes Märchenschloss betreten. Spazieren Sie gemeinsam durch die Paläste, vorbei an Innenhöfen mit Springbrunnen und durch die grünen Gärten des Generalife. Überall entdecken Sie Mosaike, kunstvolle Bögen und Details, die an die maurische Geschichte Spaniens erinnern.
Da die Zahl der täglichen Besucher begrenzt ist, organisieren wir Ihre Eintrittskarten im Voraus. So müssen Sie nicht lange anstehen und können entspannt aufbrechen.
Nach dem Besuch der Alhambra bleibt Zeit, Granada weiter zu erkunden. Schlendern Sie durch die schmalen Gassen der Altstadt, kehren Sie in einem traditionellen Teehaus ein oder probieren Sie Tapas, in denen sich spanische und arabische Einflüsse vereinen.


Tag 3 – Sherry, weiße Dörfer und Berge
Reisezeit ca. 2 Stunde, 130 km
Nach dem Frühstück lassen Sie Granada hinter sich und fahren in etwa zwei Stunden nach Montejaque, eines der weißen Dörfer Andalusiens. Unterwegs windet sich die Route durch eine Landschaft mit sanften Hügeln, Olivenhainen und Kalksteingipfeln. Regelmäßig tauchen am Straßenrand die bekannten schwarzen Silhouetten von Stieren auf, ein typischer Anblick im Süden Spaniens.
Montejaque liegt am Rand des Naturgebiets Sierra de Grazalema und besteht aus weiß getünchten Häusern, die an einen Berghang gebaut wurden. In den kommenden Tagen wohnen Sie in einem Dorfhaus mitten im Ort. Mit einer eigenen Küche, einem Wohnzimmer, Schlafzimmern und einem Badezimmer bietet es ausreichend Platz für die ganze Familie. Direkt vor der Haustür beginnen die schmalen Gassen, in denen sich die Bewohner auf dem Dorfplatz noch gegenseitig grüßen. Ein Swimmingpool für eine erfrischende Abkühlung liegt nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Hier erleben Sie das andalusische Dorfleben aus nächster Nähe.
Tag 4 – Von der Arena bis zur Felsenbrücke
Erkunden Sie heute die weiße Dörfer, fahren Sie nach Ronda oder unternehmen Sie einen Ausflug in die Natur. Wir planen für Sie bewusst nichts ein, sodass Sie gemeinsam mit Ihren Kindern entscheiden können, worauf Sie Lust haben.
Montejaque ist von drei Naturparks umgeben. In der Umgebung warten daher zahlreiche Abenteuer auf Sie. Zudem lohnt sich der Besuch der Stadt Ronda mit seiner beeindruckenden Felsbrücke. Gerne können wir hier auf Wunsch für Ihre Familie ein Ziplining einplanen – sprechen Sie uns gerne darauf an.


Tag 5 – Spanien pur in Sevilla
Reisezeit ca. 2 Stunden, 120 km
Heute tauschen Sie die Berge gegen Sevilla, die lebhafte Hauptstadt Andalusiens. Unterwegs verändert sich die Landschaft langsam von rauen Berghängen zu weiten Feldern und Olivenhainen. Nach etwa zwei Stunden erreichen Sie eine Stadt, deren Straßenbild von historischen Gebäuden, gemütlichen Plätzen und Tapasbars geprägt ist.
Nach dem Einchecken können Sie Sevilla in aller Ruhe kennenlernen. Schlendern Sie durch die schmalen Gassen des Viertels Santa Cruz, wo farbenfrohe Fassaden, schattige Plätze und Orangenbäume für eine typisch andalusische Atmosphäre sorgen. Unterwegs können Sie sich ein Eis holen oder auf einer Terrasse Platz nehmen, während die Kinder die Umgebung erkunden.
Tag 6 – Sevilla vom Wasser aus
Heute entdecken Sie Sevilla aus einer anderen Perspektive, vom Guadalquivir aus. Während einer entspannten Bootsfahrt sehen Sie bekannte Orte wie den Torre del Oro, das farbenfrohe Viertel Triana und die Brücken, die die verschiedenen Stadtteile miteinander verbinden. Entlang der Ufer wechseln sich historische Gebäude, moderne Architektur und lokale Ruderer ab. Dank des Schattens an Bord ist dies besonders an warmen Tagen eine angenehme Möglichkeit, Sevilla zu erkunden.
Nach der Bootsfahrt können Sie zur Plaza de España laufen, einem der bekanntesten Plätze Sevillas. Die halbkreisförmigen Gebäude, kunstvollen kleinen Brücken und der Kanal machen ihn zu einem schönen Ort, um sich in Ruhe umzusehen. Der Platz liegt mitten im grünen María Luisa Park, wo Sie zwischen Palmen und Springbrunnen weiter spazieren oder für ein Getränk Platz nehmen können.


Tag 7 – Tarifa und Entspannung am Meer
Reisezeit ca. 2,5 Stunden, 215 km
Heute fahren Sie von Sevilla in Richtung der Südküste Andalusiens. Da es in Tarifa keine Mietwagenstation gibt, geben Sie Ihren Mietwagen bei der Mietwagenstation in Algeciras zurück. Von dort nehmen Sie auf eigene Faust ein Taxi nach Tarifa. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten.
Nach Ihrer Ankunft spüren Sie sofort die entspannte Atmosphäre dieses Küstenortes. In den schmalen Gassen der Altstadt erwarten Sie weiße Häuser, kleine Plätze und gemütliche Terrassen. Spazieren Sie zu den Stadtmauern oder nehmen Sie auf einer Terrasse mit Blick auf das Meer Platz. Bei klarer Sicht erkennen Sie von der Küste aus die Berge Marokkos, die nur 14 Kilometer entfernt liegen. Tarifa ist für seine beständige Meeresbrise, seine breiten Strände und seine entspannte Atmosphäre bekannt und eignet sich ideal, um den andalusischen Teil Ihrer Reise abzuschließen. Wenn Sie gerne mehr Zeit in Tarif verbringen wollen, sagen Sie uns gerne Bescheid.
Tag 8 – Mit der Fähre von Spanien nach Tanger in Marokko
Heute nehmen Sie Abschied von Spanien und setzen nach Marokko über. Von Tarifa fahren Sie in etwa einer Stunde mit der Fähre nach Tanger, wo ein neues Abenteuer auf Sie wartet. Bitte finden Sie sich mindestens eine Stunde vor der Abfahrt am Fährterminal ein. Das Hafengelände in Tarifa ist übersichtlich und kompakt, sodass Sie schnell den richtigen Schalter erreichen.
Während der Überfahrt sehen Sie, wie Spanien langsam hinter Ihnen verschwindet und die marokkanische Küste immer näher kommt. An klaren Tagen genießen Sie einen schönen Blick über die Straße von Gibraltar, die schmale Meerenge, die Europa und Afrika voneinander trennt. Sobald Sie in Ihrem Hotel eingecheckt haben, können Sie gemeinsam die Medina erkunden. Schlendern Sie durch die schmalen Gassen, in denen hinter jeder Ecke etwas Neues wartet. Kinder können in den farbenfrohen Geschäften viel entdecken, während Katzen entspannt auf Mauern und in Hauseingängen schlafen. Auf dem gemütlichen Platz Petit Socco können Sie bei einem Glas süßem Minztee Platz nehmen und das tägliche Leben beobachten. Spazieren Sie anschließend hinauf zur Kasbah, der alten Festung von Tanger. Von hier blicken Sie über die Stadt, den Hafen und das Meer und können Ihre ersten Eindrücke von Marokko in Ruhe auf sich wirken lassen.


Tag 9 – Blaue Gassen in Chefchaouen
Gegen Mittag steigen Sie in Tanger in den Bus. Die Busse sind komfortabel und verfügen über bequeme Sitze. Wir organisieren die Fahrkarten für Sie. In etwa drei Stunden reisen Sie von Tanger nach Chefchaouen. Unterwegs legen Sie einen kurzen Halt in Tétouan ein, um weitere Reisende abzuholen. Anschließend führt die Route durch eine grüne Landschaft mit Hügeln, Feldern und Wäldern, während das Rifgebirge langsam näher rückt.
Chefchaouen liegt versteckt zwischen den Bergen und ist als die blaue Stadt Marokkos bekannt. Direkt nach Ihrer Ankunft werden Sie verstehen, warum. Mauern, Treppen, Türen und Gassen sind in verschiedenen Blautönen gestrichen und verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. In den kommenden Nächten schlafen Sie in einem stimmungsvollen Riad am Rand der Medina. Von hier aus spazieren Sie direkt in die Altstadt. Für Kinder fühlt sie sich wie ein großes Labyrinth an, in dem hinter jeder Ecke ein neuer Platz, ein Geschäft oder eine fotogene Gasse wartet.
Über die blaue Farbe gibt es verschiedene Geschichten. Die häufigste Erklärung lautet, dass jüdische Bewohner diese Tradition mitbrachten und das Blau vor Hitze und Insekten schützen sollte. Unabhängig von ihrem Ursprung sorgt die Farbe für eines der außergewöhnlichsten Stadtbilder Marokkos. Beenden Sie den Tag mit einem Spaziergang zur Spanischen Moschee etwas außerhalb der Stadt. Von hier blicken Sie bei Sonnenuntergang über die blauen Dächer von Chefchaouen und die umliegenden Berge.
Tag 10 – Chefchaouen erkunden
Am heutigen Tag erkunden Sie Chefchaouen gemeinsam mit einem lokalen Guide. Auf diese Weise entdecken Sie mehr als nur die bekannten blauen Gassen. Am Morgen werden Sie an Ihrem Hotel abgeholt und spazieren direkt in die Medina. Während Sie durch die schmalen Gassen und über kleine Plätze gehen, erzählt Ihnen Ihr Guide vom täglichen Leben, der Geschichte der Stadt und den Bewohnern, deren Familien hier bereits seit Generationen leben. Das Tempo ist entspannt, sodass ausreichend Zeit bleibt, sich umzusehen, Fotos zu machen und Fragen zu stellen.
Unterwegs besuchen Sie eine lokale Familie. Hier genießen Sie ein Glas traditionellen Minztee mit hausgemachten marokkanischen Köstlichkeiten und lernen die gastfreundliche Kultur des Landes kennen. Außerdem nehmen Sie gemeinsam an einem Hennaworkshop teil, einer unterhaltsamen Aktivität, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen Freude bereitet.
Nach dem Besuch spazieren Sie weiter durch die Medina und entdecken weitere versteckte Winkel der blauen Stadt. Gegen 16 Uhr bringt Sie Ihr Guide mit vielen Geschichten und einem schönen Eindruck vom lokalen Leben in Chefchaouen zurück zu Ihrem Hotel.


Tag 11 – Die Düfte und Farben von Fès
Heute reisen Sie mit dem Bus von Chefchaouen nach Fès. Während die blaue Stadt langsam aus Ihrem Blickfeld verschwindet, führt die Route durch die grüne Landschaft des Rifgebirges, vorbei an Olivenhainen, Feldern und kleinen Dörfern. Die Fahrt dauert etwa vier Stunden und bietet Ihnen eine entspannte Möglichkeit, einen anderen Teil Marokkos kennenzulernen.
Nach Ihrer Ankunft in Fès nehmen Sie selbst ein Taxi zu Ihrem Hotel, einer stimmungsvollen Unterkunft im traditionellen marokkanischen Stil. Hinter der historischen Fassade erwarten Sie ein ruhiger Innenhof, farbenfrohe Mosaike und ein angenehmer Ort, um sich von der Fahrt zu erholen.
Haben Sie noch Energie? Dann unternehmen Sie bereits einen ersten Spaziergang durch die Medina und lernen Sie die älteste Königsstadt Marokkos kennen. In den schmalen Gassen gehen Handwerker ihrer Arbeit nach, Gewürzdüfte liegen in der Luft und hinter jeder Ecke wartet eine neue Entdeckung. Für das Abendessen müssen Sie nicht weit gehen. In der Medina finden Sie zahlreiche kleine Restaurants, in denen Sie die Aromen der marokkanischen Küche kennenlernen. Willkommen in Fès!
Tag 12 – Fès erkunden
Heute erkunden Sie gemeinsam mit einem lokalen Guide die Medina von Fès, eines der größten autofreien Stadtzentren der Welt. Das Gewirr aus Gassen wirkt auf den ersten Blick wie ein Labyrinth, doch Ihr Guide kennt den Weg und zeigt Ihnen Orte, an denen Sie allein wahrscheinlich vorbeigehen würden. Hinter unscheinbaren Türen verbergen sich kleine Werkstätten, in denen Handwerker ihr Können bereits seit Generationen ausüben. Sie sehen, wie Leder verarbeitet, Holz geschnitzt und Stoffe gewebt werden. Außerdem besuchen Sie die berühmten Gerbereien, auf deren farbenfrohe Färbebecken Sie von einem Aussichtspunkt blicken.
Unterwegs lernen Sie das tägliche Leben in der Medina kennen. Sie kommen an einer traditionellen Bäckerei vorbei, in der die Bewohner der Nachbarschaft ihr Brot backen lassen, und sehen, wie Händler ihre Waren in den schmalen Gassen anbieten. Zwischendurch heißt Sie eine lokale Familie bei einem Glas frischem Minztee willkommen. Dies ist eine schöne Gelegenheit, mehr über das Leben in Fès zu erfahren.
Nach den vielen Eindrücken des Tages haben Sie am nächsten Tag ausreichend Zeit, die Stadt auf eigene Faust weiter zu erkunden oder in der Ruhe Ihres Riads zu entspannen.


Tag 13 – Mit dem Zug nach Marrakesch
Heute reisen Sie mit dem Zug von Fès nach Marrakesch. In der ersten Klasse stehen Ihnen etwas mehr Platz und eine Klimaanlage zur Verfügung, was besonders auf einer längeren Fahrt angenehm ist. Während der Zug in Richtung Süden fährt, verändert sich die Landschaft langsam. Grüne Hügel gehen in weite Ebenen über und immer häufiger erscheinen Palmen und rötliche Gebäude am Horizont.
Die Zugfahrt ist eine entspannte Möglichkeit, einen großen Teil Marokkos zu durchqueren. Unterwegs fahren Sie ohne Umstieg an Städten wie Meknès, Rabat und Casablanca vorbei. Nehmen Sie ein Buch, ein Spiel oder etwas Proviant mit und genießen Sie die Aussicht. Regelmäßig kommen Verkäufer mit Getränken und Snacks durch den Zug, dennoch ist etwas zusätzlicher Proviant in Ihrer Tasche praktisch.
Am Ende des Nachmittags erreichen Sie Marrakesch, die bekannteste Königsstadt Marokkos. Sie wohnen unweit des berühmten Platzes Djemaa el Fna, wo Straßenkünstler, Musiker, Marktstände und Garküchen bis spät in den Abend für eine lebhafte Atmosphäre sorgen. Eine schöne erste Begegnung mit der Roten Stadt.
Tag 14 & 15 – Letzte Tage in Marrakesch
Heute haben Sie ausreichend Zeit, Marrakesch auf eigene Faust zu erkunden. Schlendern Sie durch die verwinkelten Gassen der Medina, stöbern Sie in den farbenfrohen Souks und beobachten Sie, wie Händler Gewürze, Lederwaren, Lampen und Teppiche anbieten. Hinter jeder Ecke wartet etwas Neues und die Geräusche, Düfte und Farben sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre.
Besuchen Sie den Bahia Palast mit seinen kunstvollen Innenhöfen oder gönnen Sie sich eine Pause in einem der ruhigen Gärten der Stadt. Auch ein Besuch in einem traditionellen Hammam ist eine schöne Möglichkeit, dem lebhaften Treiben für einen Moment zu entkommen.
Am Abend erwacht der Djemaa el Fna erneut zum Leben. Zwischen Garküchen, Musikern und Straßenkünstlern können Sie die besondere Stimmung der Stadt noch einmal auf sich wirken lassen und Ihre Reise entspannt ausklingen lassen.
Am nächsten Tag werden Sie an Ihrem Hotel abgeholt und zum Flughafen von Marrakesch gebracht. Im Gepäck haben Sie viele gemeinsame Erinnerungen an Spanien und Marokko.

Unterkunftsfotos






